So können Sie Krisen erfolgreich managen und Ihre Reputation sichern

Covid-19 zeigt es mehr als deutlich: Krisen ereignen sich angekündigt oder unangekündigt und können sich rasant und scheinbar unaufhaltsam ausbreiten. Sie treffen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und oft enden sie – im wahrsten Sinne des Wortes – dramatisch und letal. Wie kann das verhindert und die Reputation gesichert werden?

Und Covid-19 ist beileibe nicht die einzige (mögliche) Krise mit enormen Auswirkungen auf die nationale und globale Wirtschaft. Der Klimawandel hat ebenso enormes Krisenpotenzial wie volatile Finanzmärkte oder geopolitische Entwicklungen. Das gleiche gilt für den rasant voranschreitenden technologischen und strukturellen Wandel.

Vor diesem Hintergrund sind Krisenmanagement und Krisenkommunikation gefordert: mit klaren Strategien und raschem und flexiblem Handeln. Das ist die Basis, um die Strategie auf die akuten – und manchmal unvorhersehbaren – Entwicklungen anzupassen.

Zudem braucht es Menschen mit Weit- und Überblick, die sich zutrauen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, die Ruhe bewahren, ihr Team aus ExpertInnen leiten und höchst kommunikativ sind. Und es braucht offene, erklärende, wahrhaftige Kommunikation nach innen und außen.

Krisen lassen sich nicht wegwünschen

Unternehmenskrisen sind oftmals ungeplante und ungewollte Ereignisse und Prozesse, die nur bedingt beeinflussbar sind und deren Ausgang offen ist. Sie können den (Fort)Bestand eines Unternehmens gefährden oder im schlimmsten Fall unmöglich machen.

Krisen lassen sich nicht einfach „wegdenken“, oder „wegwünschen“. Sie treffen auch nicht nur bestimmte Branchen und sie passieren nicht immer „den anderen“. Viele Krisen lassen sich tatsächlich nicht vorhersehen. Oft sind Krisen aber Ergebnis nicht geglückter Kommunikation. Zwischen Vorständen in Unternehmen, mit MitarbeiterInnen, zwischen einzelnen Abteilungen, im Kontakt mit KundInnen und LieferantInnen.

Genau hier setzt professionelles Risikomanagement an, einer der wesentlichsten Erfolgsfaktoren weit vor jeder negativen Entwicklung. Sämtliche Risiken werden erhoben, quantifiziert und bewertet – egal ob exogen oder endogen.

Der nächste Schritt ist die Erstellung umfassender und gleichzeitig benutzerfreundlicher Krisenguidelines – am besten internetbasiert, um ortsunabhängig agieren zu können. Krisenmanagement und -kommunikation stehen mehr denn je unter einem enormen Handlungsdruck bei gleichzeitig geringem Handlungsspielraum. Kommunikation in Echtzeit kann Krisen massiv beschleunigen. Medienöffentliche Skandalisierungen gefährden die Reputation von Marken, Unternehmen und handelnden Personen.

Vorbereitung ist alles

Erfolgreiches Krisenmanagement und Krisenkommunikation leben von einer entsprechenden Vorbereitung (Stichwort Krisenguidelines) und einem funktionierenden internen Informationsfluss. Es benötigt eine vorweg abgestimmte Kommunikationspolitik, die richtige Einschätzung und einen effizienten Umgang mit Social Media. Konsistenz in den Aussagen und Transparenz helfen, die Krise zu bewältigen. Ein weiterer Puzzlestein im Krisenmanagement ist das empathische Agieren der KommunikatorInnen. Über allem steht wahrhaftige und ehrliche Kommunikation – dann klappt’s auch mit der Reputation.

Erfolgreiche Krisenprävention

Ob Handbuch, Krisenübung oder weitere Maßnahmen – unsere Kommunikationsexperten unterstützen Ihr Unternehmen individuell dabei, Krisen erfolgreich vorzubeugen und im Ernstfall bestmöglich gewappnet zu sein!

Harald Schiffl ist seit rund 30 Jahren als Kommunikationsberater tätig und Mitbegründer der Krisenkommunikation in Österreich. Er war unter anderem 14 Jahre Senior-Berater und Geschäftsführer einer der führenden PR-Agenturen Österreichs ehe er 2009 preventK als erste österreichische Agentur für strategische Krisenkommunikation und Krisenmanagement gründete. Schiffl ist einer der drei geschäftsführenden Gesellschafter von clavis.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Nach Oben